Die Stimme eines Neu-Mitglieds

Als kleine Partei in Rheinland-Pfalz können wir uns über Zulauf freuen – und noch mehr freuen wir uns, wenn ein Neu-Mitglied mit einer so klaren Aussage kommt, die wir hier gern wiedergeben:

Seit ich überhaupt in politischen Kategorien denke, war ich im Kern ein „urschwarzes Gewächs“, beginnend mit dem Beitritt zur Jungen Union im zarten Alter von 15 Jahren. Allerdings habe ich mich spätestens seit der Euro-Krise zunehmend über die Entwicklung des Partei-Kurses und manche fatale Fehlentscheidung der unionsgeführten Regierung geärgert.

Mit der Wahl Armin Laschets zum Kanzlerkandidaten als unmissverständliches Bekenntnis zum „Weiter so“ inclusive der fatalen Nähe zu den Grünen war für mich Schluss und es erfolgte der „finale“ Austritt aus der CDU.

Wohin aber jetzt als Wähler bei der Bundestagswahl? Doch – zum wievielten Mal? – noch einmal die Faust in der Tasche ballen und CDU wählen? Nicht mehr vorstellbar, seit man damit faktisch die Grünen mitwählt. Die FDP als Gegengewicht zu den Grünen stärken? Ein sympathischer Gedanke, aber was wählt man da eigentlich seit Lindners inhaltlicher Entkernung und Zähmung der Liberalen für konkrete Positionen? Aus Protest eine AfD wählen, die zunehmend mit platten, oft jenseits aller Grenzen des Akzeptablen liegenden Parolen auffällt und eine unselige Allianz mit den „Querdenker“-Phantasten zu bilden scheint? Undenkbar!

Es wird also offenbar so eng wie nie zuvor für den, der doch mutmaßlich immer noch die Mehrheit im Lande stellt: den ganz normalen Bürger, der einfach in Freiheit, Frieden und Sicherheit leben möchte, in einer beheizten und mit Strom versorgten Wohnung, vielleicht sogar in einem Eigenheim, mit der Freiheit der Automobilität und ohne Angst vor Altersarmut. Der trotz grundsätzlich toleranter Haltung auf die demonstrative Regenbogenflagge am Fenster und das Gendersternchen im Schriftverkehr bestens verzichten kann. Der nicht als „Rassist“ beschimpft werden will, weil er sich auf die Krisen der Welt eine für alle Seiten konstruktivere Antwort wünscht als „Wir haben Platz“. Der aber dennoch nicht bereit ist, aus Protest Wölfe im kräftig bröckelnden Schafspelz zu wählen.

Wird es denn wirklich so eng? Nein, denn es gibt in der Tat eine Partei, die genau diese Lücke schließt: Die Liberal-Konservativen Reformer (LKR). Man muss nur den Mut haben, sie zu wählen!

Mich hat das Programm der LKR so überzeugt, dass ich der Partei sogar beigetreten bin. Mein Appell und meine Bitte an alle, denen es genauso geht wie mir: Machen Sie sich selbst die Freude, das Wahlprogramm der LKR zumindest in den für Sie wichtigsten Punkten zu lesen und „testen“ Sie die Partei gern auch mit Hilfe des „Wahl-o-mat“. Ich bin sicher, Sie werden überrascht sein, wie viel zutiefst Vernünftiges und Zustimmungswürdiges Sie finden.

Aber seine Stimme an eine Kleinpartei „verschenken“? Diese Angst ist mindestens so alt wie die Fünf-Prozent-Hürde. Allerdings ist sie unbegründet. Verschenkt ist eine Stimme nur dann, wenn man gar nicht wählt oder sie aus „taktischen“ Gründen einer Partei gibt, die letztlich gar nicht die eigenen Überzeugungen vertritt, sich darin aber noch durch vermeintlich hohe Stimmenanteile bestätigt fühlen kann.

Ausnahmsweise muss man einmal den Grünen recht geben, die in den 80er Jahren auf einem Aufkleber konstatierten: „Hunderttausende denken: Einer allein kann ja doch nichts bewirken“. LASST ES UNS BESSER MACHEN! Zum Programm der LKR in Rheinland-Pfalz …

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