Gesammelte Gedanken zum Klimawandel

„Hört auf die Wissenschaft“ wird allenthalben gefordert. Aber gibt es denn überhaupt die Wissenschaft? Wer sich aus unterschiedlichen Quellen informiert, schaut erstaunt auf die Widersprüche, die sich ergeben.

Um es gleich zu Anfang zu betonen: Wir sind keine Klimawandel-Leugner! Im Gegenteil. Wir sind der Meinung, dass es den Klimawandel quer durch alle Erdzeiten schon immer gegeben hat. Und in letzter Zeit ist in unseren Breitengraden durchaus spürbar, dass es kaum noch Winter mit richtig viel Schnee gibt.

Es ist klar festzustellen, dass sich die Wetterverhältnisse der letzten Jahre verändert haben. Die Frage ist jedoch weniger, ob sich das Klima verändert, die Frage ist eher, ob die Klimaveränderung dieses Mal hauptsächlich menschengemacht ist. Liegt die Klimaveränderung wirklich allein am durch uns freigesetzten CO2? Wir sind uns da nicht sicher. Aber lesen Sie einfach mal weiter …

Ganz neu? Die Gletscherschmelze.

Die Gletscher in den Alpen schmelzen! Wer Bilder von den Gletschern auf alten Fotografien vergleicht mit heutigen Bildern, kann fürwahr erschrecken, wie stark die Gletscher geschrumpft sind. Aber ist das Phänomen wirklich neu? An der ETH Zürich haben Forscher das Ausdehnen und Schrumpfen der Gletscher über einen Zeitraum von rund 120.000 Jahren rekonstruiert – schauen Sie einmal das 2-minütige Video an, Sie werden staunen! Das Schmelzen von Gletschern betrifft aber nicht nur die Gletscher in den Alpen. Auch in Island ist festzustellen, dass Gletscher wie der heute wieder schmelzende Langjökull im Holozän schon einmal gänzlich verschwunden waren.

Gab es vorher schon: die Warmzeiten in der Römerzeit und im Mittelalter

Es ist ja nicht so, dass es vorher noch nie einen Klimawandel gegeben hätte. Seitdem sich die Kontinente gebildet haben, gab es immer wieder verschiedene Eis- und Warmzeiten. Die letzte große Eiszeit ist vor rund 12.000 Jahren zu Ende gegangen, seitdem leben wir in einer Warmzeit, in der wiederum kleinere Kälte- und Wärmephasen abwechseln. So gab es in der Römerzeit eine Wärmephase: wie in diesem WELT-Artikel beschrieben, konnten in England bis nach Schottland hinauf Wein und sogar Oliven angebaut werden – ein idealer Zustand für Landwirtschaft, für Handel und für die Wirtschaft. Und diese Wärmephase gab es im Mittelalter erneut: in dieser Zeit blühte die Wirtschaft, den Menschen ging es (für die damalige Zeit) gut.

In wärmeren Gefilden ging es Menschen immer besser als in Kältezonen oder Kältephasen. So ist auch kein Wunder, dass Historiker von einem „Klimaoptimum“ gesprochen haben. Fraglich, ob sie heute für solche zuwiderlaufende Aussagen nicht „gecancelt“ würden.

Auch interessant: erzählt man der Klimapanikfraktion von den früheren Warmzeiten, so bekommt man als Argument oft zu hören, dass es zwar Klimawandel vorher gegeben hätte, aber NIE so schnell und in so kurzer Zeit, die Wärmephasen vorher hätten sich langsam entwickelt, so dass die Tier- und Pflanzenwelt sich hätte anpassen können. Dem scheint doch nicht so gewesen zu sein, denn im Artikel heißt es:

„Besonders markant war wohl das Optimum im frühen Holozän, als sich nach der Eiszeit vor 11.000 Jahren große Teile der Nordhalbkugel in 50 Jahren um etwa zehn Grad erwärmten.“

Klimageschichte: Erderwärmung bescherte Römischem Reich fette Jahre

Eine Erwärmung von 10 Grad in nur 50 Jahren! Bitte merken Sie sich das, wenn es demnächst wieder heißt: so schnell habe sich die Erde noch nie erwärmt.

Was es auch noch gab und gibt

Was es auch noch gegeben hat und gibt: Auch wenn sich die Erdachse neigt, verändert sich das Klima – und dieses Phänomen hat es ja bereits alle paar zehn- oder hunderttausend Jahre gegeben.

Wenn sich die Erdachse neigt, dann zeigt sich auch der Himmel unter einem ganz neuen Blickwinkel. Und die Älteren unter den Inuit sagen, dass die Sonne jetzt woanders aufgeht und die Sterne ganz anders stehen. Sie erleben zwar deutliche Auswirkungen des Klimawandels, aber sie sind sich nicht sicher, ob es tatsächlich am CO2 liegt oder ob nicht eine Verschiebung der Erdachse das Klima verändert. Apropos Inuit und Grönland: vor ein paar Jahren hat ein Fotograf einen abgemagerten Eisbären zum Opfer des Klimawandels erklärt, aber wie sich hier zeigt, sollte man diese Geschichte nicht einfach glauben …

Ein weiterer Punkt: Wie es aussieht, hat sich der Nordpol in den letzten Jahren dramatisch schnell verschoben – hat womöglich auch der Magnetismus einen Einfluss auf das Klima? Das wird auch hier im Artikel diskutiert … und hier ist ein weiterer Hinweis darauf

Und: es gibt Stimmen von Wissenschaftlern, denen zufolge auch die Aktivitäten der Sonnenflecken einen stärkeren Einfluss auf das Weltklima haben könnten als bisher gedacht. Allerdings scheinen diese Stimmen doch eher Außenseitermeinungen zu sein, also soll das jetzt nicht weiter ausgeführt werden.

(Klima-)Wissenschaft: alles nur Konsens?

Liebe Leser, wir verstehen uns als mündige Bürger, die sich aus mehreren Quellen informieren, die viele Widersprüche wahrnehmen, denen ein offener Diskurs in den Wissenschaften wichtig ist. Daher möchten wir eines festhalten: In den Medien wird so getan, als ob der aktuelle Klimawandel allein uns Menschen anzulasten sei, weil wir Öl fürs Fahren, Kohle für den Strom und Gas fürs Heizen verbrauchen. Das dadurch freigesetzte CO2 soll schuld sein am Klimawandel, soll sogar (so die Klimapanikmacher und Klimahysteriker) den Hitzetod der Erde und allen Lebens herbeiführen.

Aber: die Meinungsvielfalt unter den Wissenschaftlern scheint in der medialen Vermittlung zu kurz zu kommen. In den Medien wird der Eindruck vermittelt, das sei alles unumstößlich so erforscht. Das ist aus unserer Sicht so nicht richtig, weil die Wissenschaftler, die eine andere Sicht der Dinge haben, in den Medien nicht wirklich zu Wort kommen. Regierungslinie ist nun einmal das Narrativ vom menschengemachten Klimawandel, also wird das von den Medien nicht kritisch hinterfragt, sondern stattdessen gestützt.

Aber: Wissenschaft lebt vom Disput, lebt von der Auseinandersetzung mit anderen Studien und Ergebnissen und Interpretationen dieser Ergebnisse. Und hier gibt es durchaus sehr viele widersprüchliche Ergebnisse, je nachdem auch, welche Daten überhaupt in Studien einbezogen werden. Oder wie diese Daten moduliert werden, um Datenreihen zu entwickeln.

Wir wollen nicht behaupten, dass es keinen menschengemachten Klimawandel gäbe. Aber wir betrachten den medialen Hype um den Klimawandel kritisch.

Das liegt vielleicht auch daran, dass die meisten von uns in einem Alter sind, in dem wir schon viel erlebt haben. Wir haben die Hysterie um die Prophezeihungen des Club of Rome erlebt. Wir haben die Hysterie um das Waldsterben erlebt. Wir haben die Hysterie um das Ozonloch erlebt – und wir haben bisher alle Katastrophenankündigungen überlebt.

Wenn immer wieder eine neue Hysterie-Sau durchs Dorf getrieben wird, dann regt man sich bei der nächsten oder übernächsten Sau schon gar nicht mehr so auf. Weil man aus der Erfahrung gelernt hat, dass nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht worden ist.

In diesem Sinne: wir beobachten sehr aufmerksam, wie sich der wissenschaftliche Diskurs entwickelt und wollen uns dabei auch Wort zu melden – und zwar ohne ideologische Scheuklappen!

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