Dänemark macht’s vor

Interessant: Dänemarks Ministerpräsidentin (die ist übrigens nicht rechts, sondern sozialdemokratisch!) plädiert für ein neues Asylsystem.

Grund für den Sinneswandel: dänische Politiker seien im Einwanderungsbereich nicht streng genug gewesen und hätten Fehler gemacht, „weil sie zu wenige Anforderungen an Migrantinnen und Migranten gestellt hätten, etwa die Verinnerlichung dänischer Werte“, so ein Bericht im Stern. Und noch ein Zitat:

“Wir müssen sicherstellen, dass nicht zu viele Menschen in unser Land kommen, sonst kann unser Zusammengehörigkeitsgefühl nicht existieren. Es ist bereits herausgefordert”, sagte die Regierungschefin.

Und Deutschland?

Es ist an der Zeit, dass die Politik in unserem Land die westlichen Werte und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gesellschaft als maßstabsbildende Kriterien für Zuwanderung und Integration betrachtet. Noch passiert es jedenfalls nicht. Noch scheint die Devise zu lauten, das Land und die Gesellschaft müsse sich auf die Migranten und deren Kultur einstellen. Nicht die Zuwanderer passen sich an, sondern die gutmeinende Aufnahmegesellschaft. Kein Wunder, dass das Land unter Frau Merkel so gespalten ist wie noch nie.

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